Was dich bei TAXpod erwartet
TAXpod ist zurück! Und mit ihm auch Jens und Goetz als bewährtes Moderatoren-Duo. Teils zu zweit, teils gemeinsam mit spannenden und hochkarätigen Gästen diskutieren die beiden regelmäßig wieder die volle Bandreite hochaktueller Themen rund um das Internationale Steuerrecht. Welche Entscheidungen sind kürzlich veröffentlicht worden? Wie schaut‘s unter anderem aus mit Gesetzesreformen oder Verwaltungsäußerungen? Welche Entwicklungen auch außerhalb des Steuerrechts lassen sich beobachten? Und vor allem: Was gilt es dabei sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen zu beachten? Von Wegzugsbesteuerung bis Grunderwerbsteuer, vom Corporate zum Privatier, von der Technikalie bis zur Grundsatzfrage – emotional und immer schonungslos offen gibt es bei TAXpod Steuerrecht in allen Facetten auf die Ohren. Und jetzt viel Spaß beim Hören!

Die aktuelle TAXpod-Episode – Direkt reinhören!
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TAXpod ist zurück! Und mit ihm auch Jens und Goetz als bewährtes Moderatoren-Duo. Teils zu zweit, teils gemeinsam mit spannenden und hochkarätigen Gästen diskutieren die beiden regelmäßig wieder die volle Bandreite hochaktueller Themen rund um das Internationale Steuerrecht. Welche Entscheidungen sind kürzlich veröffentlich worden? Wie schaut‘s unter anderem aus mit Gesetzesreformen oder Verwaltungsäußerungen? Welche Entwicklungen auch außerhalb des Steuerrechts lassen sich beobachten? Und vor allem: Was gilt es dabei sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen zu beachten? Von Wegzugsbesteuerung bis Grunderwerbsteuer, vom Corporate zum Privatier, von der Technikalie bis zu Grundsatzfrage – emotional und immer schonungslos offen gibt es bei TAXpod Steuerrecht in allen Facetten auf die Ohren. Und jetzt viel Spaß beim Hören!
In dieser Episode sprechen wir über den seit letzter Woche kursierenden ersten Entwurf der EU-Kommission für einen EU-Omnibus zur Änderung verschiedener Richtlinien (Zins- und Lizenzgebührenrichtlinie, Fusionsrichtlinie, Mutter-Tochter-Richtlinie, ATAD, Streitbeilegungsrichtlinie, FASTER-Richtlinie). Das Papier wird nächste Woche veröffentlicht.
Nach über zehn Jahren, in denen die EU-Rechtsakte im Zeichen der Missbrauchsvermeidung die Komplexität des Steuerrechts immer weiter erhöht haben, kommt nun erstmals ein Vorschlag zum „Decluttering“, also zur Vereinfachung und Stärkung des Binnenmarkts. Die Wettbewerbsfähigkeit der EU als Wirtschaftsstandort gerät endlich wieder stärker in den Blick. Bemerkenswert ist, wie deutlich die Kommission den Handlungsdruck adressiert und umsetzt, insbesondere nach der umgekehrten Stoßrichtung der vergangenen Jahre. Unter drei denkbaren Optionen hat die Kommission das ambitionierteste Programm gewählt. Alles hat seine Zeit, so ist der ehrliche Zwischenton. Abzuwarten bleibt, ob auch die Mitgliedstaaten zur Umsetzung bereit sind.
Die vorgeschlagenen Änderungen sind weitreichend: Verzicht auf jegliche Mindestbeteiligungsverhältnissen in der Zins- und Lizenzgebührenrichtlinie sowie in der Mutter-Tochter-Richtlinie. Das hat auch innerstaatliche Konsequenzen, ist doch der § 8b Abs. 4 KStG nicht mehr haltbar. Auch die immer wieder sachte auflodernde Diskussion um die Einführung einer Mindestbeteiligung für § 8b Abs. 2 KStG wird unwahrscheinlicher. Die aus manchen Mitgliedstaaten bekannte ex ante Kontrolle der Voraussetzungen einer Ermäßigung wird abgeschafft; möglicherweise können Quellensteuereinbehalte häufiger entfallen.
Auch in der ATAD wird einiges geändert: Die Zinsschranke erlebt einen Paradigmenwechsel, es wird erstmals ein europaweit verbindlicher Rahmen für die Förderung von F&E Aufwendungen gesetzt und in der Hinzurechnungsbesteuerung sind Erleichterungen vorgesehen, die sich aus der Einführung der Mindestbesteuerung ergeben. Die kaum verständliche Missbrauchsvermeidungsregel um importierte Besteuerungsinkongruenzen wird abgeschafft. In der Fusionsrichtlinie werden weitere Umwandlungsformen erfasst und u.a. auch der identitätswahrende Formwechsel mit Satzungssitzverlegung.
Und auch in der Streitbeilegungsrichtlinie werden verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen, um entsprechende Verfahren zu beschleunigen und zu vereinfachen.
Wermutstropfen ist allein die lange Umsetzungsfrist, insbesondere für die Quellensteuerermäßigungen. Wir wünschen den Mitgliedstaaten die Kraft, den vorliegenden Entwurf umzusetzen und nicht auf eine weniger ambitionierte Version zurückzufallen.
Viel Spaß beim Hören!

Zur Historie – Und wie es eigentlich zu TAXpod kam
Wir springen zurück in den März 2019. Im Bonner Headquarter von Flick Gocke Schaumburg sitzen Jens und FGS-Kollege Nils Häck im Rahmen eines Webinars zusammen und informieren zum Thema Wegzug aus der Schweiz. Goetz pendelt zu diesem Zeitpunkt noch regelmäßig von Düsseldorf nach Bonn und überbrückt die Fahrzeit mit dem Hören von Podcasts. Im Anschluss an das Webinar kommt dann schließlich eins zum anderen. „Wollen wir nicht mal einen Podcast rund um Steuerthemen starten?“ stellen Goetz und Jan Rieck, seines Zeichens ehemaliger und sehr vermisster Kollege sowie TAXpod-Mitbegründer und -Co-Host, als Frage in den Raum. „Klar, macht einfach mal!“ – Wie auch sonst sollte die Antwort darauf von Jens lauten. Gesagt, getan. Bereits wenige Wochen später ist TAXpod im Juni 2019 zum ersten Mal „on air“.
Da im weiteren Verlauf jedoch weder Jens Goetz für ein festes Büro in Bonn gewinnen – noch umgekehrt Goetz Jens für den Düsseldorfer Standort begeistern kann, macht sich TAXpod – auch durch den Beginn der Coronapandemie – sehr schnell das Prinzip der Remote-Aufnahmen zu eigen. Doch auch nach dem Wechsel von Jan zum BMF Ende 2020 versuchen die beiden übrigen Hosts so oft wie möglich für die Aufnahmen an einem Tisch zu sitzen. Nach einer rund dreimonatigen TAXpod-Kreativpause, die der Vorbereitung von Goetz auf seine Steuerberaterprüfung geschuldet ist, schafft es TAXpod im Anschluss bis August 2021 noch auf insgesamt stolze 47 Episoden.
Zu Beginn des Jahres 2023 heißt es nun endlich „to be continued“! Mithilfe der kreativen Unterstützung von Frederic Sobottka in puncto Branding sowie während der Vorbereitungen auf den Relaunch ist TAXpod nun bestens gerüstet, um künftig wieder regelmäßig und ohne Kreativpausen zu erscheinen.
